KiD (Kraft in der Dehnung) mit Julia Chiari

Was ist KiD?

Das Konzept „Kraft in der Dehnung“ (KiD) ist eine ganzheitliche Trainingstherapie, die die innere Selbstregulation anspricht.

Jeder Muskel besteht aus aktivem und passivem Muskelgewebe. Das aktive Muskelgewebe mit dynamischen Fasern ist fähig, sich zusammenzuziehen und wird als kontraktiles Muskelgewebe bezeichnet (relative aktive Muskellänge, raM).

An den Enden bestehen die Muskeln aus passiven, sehnigen Faseranteilen, über die die Kraft des Muskels auf die Knochenstruktur übertragen wird (relative passive Muskellänge, rpM).

Von einer Verkürzung reden wir dann, wenn die Relation der beiden Längen zugunsten der passiven und zum Minus der aktiven verschoben ist. Wird die raM zu klein, verfügt ein Muskel über weniger Flexibilität, Beweglichkeit, Schnelligkeit und Ausdauer. Je weniger umgekehrt die Aktionsbasis eines Muskels nur auf dessen Bauch reduziert ist, desto besser sind die Flexibilität und die Integration dieses Muskels in das Gesamtnetz.

„Je größer die raM, desto fitter ist der Muskel.“

Eine Bewegung ist ein komplexes Zusammenspiel von mehreren Muskeln (Laufen, Treppen steigen, Speerwerfen, Klavierspielen). Das Gehirn steuert keine einzelnen Muskeln, sondern benutzt Muskelschlingen und -ketten, um die Bewegungen auszuführen.

Die Aktivierung unterscheidet  die KiD-Übungen vom normalen Dehnen.

Wenn wir den Muskel in der Dehnung maximal anspannen ohne zu bewegen, führt das im Muskel zu einer Übersteuerung (erhöhter Reiz), den der Muskel an das Gehirn weitergibt.

Dabei werden vor allem die Ursprungs- und Ansatzregionen der einzelnen Muskeln in aktivierte Zustände ähnlich der manuellen Druckpunktsimulation versetzt. An deren Stelle befinden sich die Messorgane des Muskels, über die die erhöhten Messwerte im Muskel wahrgenommen werden können. Bei den KiD-Übungen wird ein neuromuskulärer Zustand in den Vordergrund der natürlichen Selbstwahrnehmung gerückt und so einer Regulation wieder zugänglich gemacht.

KiD-Übungen aktivieren diese Muskelschlingen zum Zwecke der Selbstregulation.

Das  Ziel:

  • Herausführung aus chronischen Fehl- und Bewegungshaltungen (Schonhaltung)
  • Psychische Belastungssituationen positiv beeinflussen (Burnout)
  • Ausgleich Vegetativum, muskuläre Dysbalancen
  • Förderung des Lymphflusses
  • Ausgleich hormonell und mental
  • Schwachstellenanalyse
  • Verletzungsprophylaxe
  • Schulung der Biomechanik
  • Rehabilitation bei akuten und chronischen Verletzungen
  • Optimierung des Leistungs- und Energiestoffwechsels

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Julia Chiari

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